Aktion Zeichen setzen vergibt Preise für Engagement in der Region

Aus der Mainpost vom 29.11.2019

Würzburg Der Bedarf nach Beratung und Hilfe ist bei Homosexuellen in Unterfranken offenbar groß. Diese Erfahrung machen jedenfalls die neun Ehrenamtlichen Berater der Rosa Hilfe Würzburg. Konstant 350 bis 400 Männer suchen dort jedes Jahr Hilfe, per Telefon oder E-Mail. Für dieses Engagement erhalten die Aktiven von Rosa Hilfe den diesjährigen Großen Förderpreis der Aktion Ziechen setzen. Er beträgt 3000 Euro und wird von der Fürstlich Castell`schen Bank gestiftet. Die Aktion Zeichen setzen widmet sich dem vorbildlichen ehrenamtlichen Engagement in der Region. Sie wird getragen von der Mediengruppe MainPost und dem Bildungshaus der Diözese Würzburg, Lernwerk Volkersberg in Bad Brückenau (Lkr. Bad Kissingen). Die Aktion besteht aus einer Serie in der Zeitung und dem Internetauftritt der Mediengruppe und fünf Förderpreisen. Insgesamt 15 Initiativen wurden in diesem Jahr vorgestellt. Eine Jury wählte daraus fünf Preisträger. Ehrengast und Patin der Aktion ist in diesem Jahr Teresa Enke, die Vorstandsvorsitzende der Robert Enke Stiftung, dir sich für Aufklärung über Depressionen und Prävention engagiert. Die Preise wurden am Freitag bei einem Festabend im Vogel Convention Center in Würzburg verliehen.

Den Förderpreis der Bürgerstiftung der VR-Bank Würzburg und Umgebung erhält in diesem Jahr das Spitalmuseum in Aub (Lkr. Würzburg). Dieser Förderpreis beträgt 1500 Euro.

Ebenfalls vergeben wurde der Förderpreis des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Würzburg über 1000 Euro. Der wird zur Hälfte durch das Dekanat und zur Hälfte durch eine Zustiftung finanziert und geht an das Projet Jugendintegrationsbegleiter des Bezirksjugendringes Unterfranken. Der Förderpreis der Mainpost in Höhe von 1000 Euro geht an das Repaircafé Hofheim, in dem allerlei beschädigte Geräte zu neuer Funktion gebracht werden. Das Lernwerk Volkersberg zeichnet mit seinem Förderpreis den Bürgerdienst Theres (Ldk. Haßberge) aus. Der Förderpreis beträgt 500 Euro.

Ein ausführlicher Bericht folgt in der Montagsausgabe.

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